Munich, Germany – As the city prepares for the municipal elections on 8 March 2026, discussions about Munich’s future development are taking place across many communities. In this context, a constructive exchange recently took place between members of the Indian community and CSU mayoral candidate Clemens Baumgärtner along with his team.
The meeting was initiated and organized by Anshika Singh, aiming to strengthen dialogue between political leadership and the growing Indian community in Munich.
Anshika Singh is an Indian-origin community leader and political candidate in Munich. She is actively involved in strengthening dialogue between the Indian diaspora and local political institutions. Anshika is a candidate in the 2026 Munich municipal elections for the City Council (Stadtrat) and the Bezirksausschuss 24 (BA24).
A key topic of discussion highlighted an important aspect of community infrastructure in an international city like Munich.
Today, around 20,000 Indian families live in Munich. Within this community, approximately 3,000 Muslim families have access to mosques where they can gather and pray, and around 3,000 Christian families attend churches. The remaining Hindu families — estimated at roughly 14,000 familes — often conduct prayers in small halls or apartments.
These figures are approximate and used only to illustrate the situation, rather than representing exact statistical data.
This raises a fundamental question:
Is this merely a religious issue, or is it actually a city planning and urban infrastructure matter?
When cities plan for growth and actively invite highly skilled professionals from countries such as India, land is carefully allocated for company offices, residential housing, schools, and commercial infrastructure. However, migrants also bring with them their culture, traditions, and religious practices. Without appropriate places for worship, many families are left with limited options to practice their traditions collectively.
From this perspective, the issue should not simply be viewed as a religious matter but rather as part of inclusive and forward-looking urban planning. During the exchange, Mr. Baumgärtner acknowledged the concern and expressed openness to supporting Hindu families in finding appropriate solutions if elected Mayor.
Beyond this topic, the discussion also covered broader challenges affecting skilled professionals and migrant communities, including Munich’s housing shortage, the high taxation pressure on skilled professionals, limited access to startup funding for new business ideas, difficulties in obtaining timely appointments with doctors or clinics within the public healthcare system, and the challenge of securing places in Kinderkrippen (early childcare facilities) in Munich. Participants also highlighted the need for more supportive conditions and facilities for entrepreneurs and people doing business in the city.
During the meeting, CSU mayoral candidate Clemens Baumgärtner also presented part of his election campaign message in Hindi, a gesture that many participants viewed as a meaningful sign of respect toward the Indian community. According to attendees, this marked the first time a mayoral candidate in Munich’s election campaign addressed the community in Hindi.
The press releases of the Festival of Togetherness 2025 and 2026 were also presented to Mr. Baumgärtner during the meeting. It was explained that this initiative was launched with the broader vision of bringing together Indian community associations across Bavaria and creating a Dachverband (umbrella federation) to strengthen coordination, collaboration, and representation of the Indian diaspora. The initiative aims to unite various Indian community Vereine under one structured platform to work collectively on cultural, social, and community development initiatives across Bavaria, and to create one common voice that can bring community topics
The exchange highlighted the importance of open dialogue between communities and political representatives, particularly at a time when Munich’s election campaign is encouraging discussions about the city’s future. As Munich continues to grow as a global hub attracting international talent, such conversations are seen as an important step toward ensuring that urban development also reflects the social, cultural, and community needs of its diverse population.
Münchens wachsende Hindu-Gemeinde betet in kleinen Hallen oder Wohnungen – eine Frage an die Stadtplanung, diskutiert mit CSU-OB-Kandidat Clemens Baumgärtner
München – Während sich die Stadt auf die Kommunalwahlen am 8. März 2026 vorbereitet, intensivieren sich in vielen Gemeinschaften die Gespräche über die zukünftige Entwicklung Münchens. In diesem Zusammenhang fand kürzlich ein konstruktiver Austausch zwischen Vertretern der indischen Community und dem CSU-OB-Kandidaten Clemens Baumgärtner sowie seinem Team statt.
Das Treffen wurde von Anshika Singh initiiert und organisiert, mit dem Ziel, den Dialog zwischen der politischen Führung und der wachsenden indischen Community in München zu stärken.
Anshika Singh ist eine Community-Leaderin indischer Herkunft und politische Kandidatin in München. Sie engagiert sich aktiv dafür, den Dialog zwischen der indischen Diaspora und lokalen politischen Institutionen zu stärken.. Anshika kandidiert bei den Kommunalwahlen 2026 für den Münchner Stadtrat sowie für den Bezirksausschuss 24 (BA24).
Ein zentrales Thema der Diskussion betraf einen wichtigen Aspekt der Infrastruktur einer internationalen Stadt wie München.
Heute leben rund 20.000 indische Familien in München. Innerhalb dieser Community haben etwa 3.000 muslimische Familien Moscheen, in denen sie gemeinsam beten können, und rund 3.000 christliche Familien besuchen Kirchen. Die verbleibenden hinduistischen Familien – schätzungsweise rund 14.000 Familien – beten jedoch häufig in kleinen Hallen oder Wohnungen.
Diese Zahlen sind ungefähre Angaben zur Veranschaulichung der Situation und stellen keine exakten statistischen Werte dar.
Damit stellt sich eine grundlegende Frage:
Handelt es sich hierbei lediglich um ein religiöses Thema, oder vielmehr um eine Frage der Stadtplanung und urbanen Infrastruktur?
Wenn Städte wachsen und gezielt hochqualifizierte Fachkräfte aus Ländern wie Indien anziehen, werden Flächen für Unternehmen, Wohnraum, Schulen und Märkte eingeplant. Migrantinnen und Migranten bringen jedoch nicht nur ihre beruflichen Fähigkeiten mit, sondern auch ihre Kultur, Traditionen und religiösen Praktiken. Ohne geeignete Orte für gemeinsames Gebet bleibt vielen Familien derzeit nur die Nutzung von Wohnungen oder kleineren Veranstaltungsräumen.
Aus dieser Perspektive wurde im Gespräch deutlich, dass dieses Thema weniger als rein religiöse Angelegenheit betrachtet werden sollte, sondern vielmehr als Teil einer vorausschauenden und inklusiven Stadtplanung. Clemens Baumgärtner zeigte Verständnis für diese Fragestellung und signalisierte, dass er – sollte er zum Oberbürgermeister gewählt werden – offen für Gespräche über mögliche Lösungen sei.
Neben diesem Thema wurden auch weitere Herausforderungen angesprochen, die viele hochqualifizierte Fachkräfte und migrantische Communities betreffen. Dazu zählen die Wohnungsnot in München, der hohe steuerliche Druck auf qualifizierte Fachkräfte, begrenzte Finanzierungsmöglichkeiten für Start-ups und neue Geschäftsideen, Schwierigkeiten bei der Terminvergabe bei Ärzten oder Kliniken im öffentlichen Gesundheitssystem sowie die Herausforderung, einen Platz in Kinderkrippen in München zu bekommen. Außerdem wurde der Bedarf nach besseren Rahmenbedingungen und mehr Unterstützung für Unternehmerinnen und Unternehmer sowie für Menschen, die in München ein Unternehmen aufbauen oder betreiben möchten, hervorgehoben.
Im Rahmen des Treffens stellte CSU-OB-Kandidat Clemens Baumgärtner zudem einen Teil seiner Wahlkampfbotschaft auf Hindi vor – ein Schritt, der von vielen Teilnehmern als Zeichen der Wertschätzung gegenüber der indischen Community wahrgenommen wurde. Nach Angaben der Teilnehmer sei dies das erste Mal, dass im Rahmen eines Münchner Wahlkampfs eine Botschaft eines Oberbürgermeisterkandidaten auf Hindi präsentiert wurde.
Im Rahmen des Treffens wurden außerdem die Pressemitteilungen zum „Festival of Togetherness“ 2025 und 2026 an Herrn Baumgärtner übergeben. Dabei wurde erläutert, dass diese Initiative mit der Vision gestartet wurde, indische Vereine in Bayern stärker zu vernetzen und langfristig einen Dachverband aufzubauen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit und Koordination der indischen Diaspora zu stärken und eine gemeinsame Plattform zu schaffen, über die kulturelle, soziale und gemeinschaftliche Themen koordiniert werden können.
Ein solcher Zusammenschluss soll es den verschiedenen Vereinen ermöglichen, mit einer gemeinsamen Stimme aufzutreten, um Anliegen der Community
Der Austausch zeigte, wie wichtig offene Gespräche zwischen Communities und politischen Vertreterinnen und Vertretern sind – insbesondere in einer Stadt wie München, die zunehmend international geprägt ist und weiterhin hochqualifizierte Fachkräfte aus aller Welt anzieht.



